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Avast Premium VPN in Österreich: schnell und 60 Tage gratis testen

Avast Premium VPN steht in der Rangliste auf Platz 19 mit 8,3 Punkten. Du liest, was die Jahrestarife kosten, wie hoch die Verlängerung ist und warum die fehlende Prüfung den Dienst bremst.

Von der Redaktion VPN Austria ·

Transparenz: Die Buttons führen zur Website des jeweiligen Anbieters. Platz und Note stehen unabhängig davon fest. So kommen die Noten zustande.

Fazit und Noten

Avast Premium VPN Logo8,3von 10
Note VPN Austria

Fazit: Avast Premium VPN ist schnell, hat 74 Länder, 10 Geräte und 60 Tage Testzeit. Die Tarife kosten ab 4,25 € pro Monat, die Verlängerung 93,99 € pro Jahr. Es gibt keine öffentliche Prüfung, und Netflix USA läuft laut Top10VPN nicht.

  • Sicherheit und Datenschutz 3,0/10
  • Streaming 3,3/10
  • Geschwindigkeit 9,5/10
  • Servernetz 4,9/10
  • Preis 4,5/10
  • Bedienung 10,0/10

Preis: ca. 4,25 €/Monat · Ideal für: Einfacher Einstieg

  • BBC iPlayer läuft
  • Nur 2 % Tempoverlust auf nahen Servern (Top10VPN, November 2024)
  • 10 Geräte gleichzeitig
  • 30 Tage Rückgaberecht
  • Kein veröffentlichtes No-Logs-Audit
  • Läuft nicht: Netflix USA und Disney+
  • Teuer im Langzeittarif: 4,25 € pro Monat

Die Qualität bestimmt die Reihenfolge. Die Provision entscheidet nur zwischen gleichwertigen Angeboten.

Aus SecureLine wurde Premium VPN

Avast hat den Dienst umbenannt. Auf der deutschen Seite steht: «Avast SecureLine VPN heißt jetzt Avast Premium VPN. Dasselbe Abonnement, derselbe Schutz, ein neuer Name.» Betreiber ist Avast Software s.r.o. in Prag, Tschechien, Eigentümer ist Gen Digital Inc. aus den USA. Zu dieser Gruppe gehören auch Norton, AVG und HMA. Die Pressemeldungen der Gruppe findest du unter newsroom.gendigital.com. In der Rangliste liegt Avast Premium VPN auf Platz 19 mit 8,3 Punkten. Das Profil: Bedienung 10 Punkte, Tempo 9,5 Punkte, Server 4,93 Punkte, Preis 4,5 Punkte, Streaming 3,33 Punkte und Sicherheit 3 Punkte.

Startseite von Avast Premium VPN am Computer – VPN Österreich im Test
Screenshot: avast.com, Oktober 2026

Preise in Euro

Die deutsche Seite kennt keinen Monatsplan, nur Laufzeiten von 1, 2 und 3 Jahren:

Startseite von Avast Premium VPN auf dem Smartphone – VPN Österreich im Test
Screenshot: avast.com, Oktober 2026

Die Verlängerung kostet 93,99 € pro Jahr, auf der Seite steht «Verlängerungspreis (93,99 €/Jahr)». Das ist fast doppelt so viel wie im ersten Jahr. Der Unterschied zwischen 1, 2 und 3 Jahren ist klein, bei 4,29 € gegenüber 4,25 € pro Monat. Die längere Bindung bringt dir also kaum Ersparnis, und du musst dich länger festlegen. Für die meisten ist der Jahrestarif die bessere Wahl.

Gratis testen und Rückgabe

Einen Gratisplan gibt es nicht. Dafür wirbt die Seite mit «60 Tage lang kostenlos testen». Zusätzlich gilt eine Geld-zurück-Garantie von 30 Tagen. Nutze die Testzeit gründlich: Miss das Tempo, probiere deine Streaming-Dienste und prüfe, wie sich die App auf deinen Geräten verhält. Notiere dir das Ende der Testzeit, damit du nicht ungewollt in den Jahrestarif rutschst.

Geräte

Du kannst 10 Geräte gleichzeitig verbinden, also die Handys, Laptops und Tablets eines ganzen Haushalts.

Netz: 74 Länder, 116 Städte

Nach der Standortliste auf der Seite sind es 74 Länder und 116 Städte, davon 8 virtuelle Standorte. Die Seite selbst spricht von «über 100 Serverstandorten». Eine Serverzahl nennt Avast nicht. Virtuelle Standorte sind Server, die in einem anderen Land stehen, als ihre IP-Adresse vermuten lässt. Das ist bei 8 von 116 ein kleiner Anteil.

Tempo: 98 Mbit/s im Schnitt

Top10VPN misst im November 2024 auf lokalen Servern im Schnitt 98 Mbit/s Download. Auf langen Strecken ist der Dienst deutlich langsamer. Der Wert erklärt die Teilnote 9,5 Punkte. Für HD-Videos, Videoanrufe und Downloads im Alltag reicht das locker.

Protokolle und Kill Switch

Verfügbar sind WireGuard, OpenVPN (nicht auf Mac und iOS) und das eigene Protokoll Avast Mimic. IKEv2 wird nicht genannt. Ein Kill Switch ist als «integrierter Notausschalter» vorhanden. Wenn du ein iPhone oder einen Mac nutzt, bleibt dir also nur WireGuard oder Mimic.

Streaming

Top10VPN fand im November 2024:

Der Test ist älter als ein Jahr, die Streaming-Sperren ändern sich. Die Teilnote beträgt 3,33 Punkte.

Keine Prüfung, alter Warrant Canary

Eine öffentliche Prüfung der No-Logs-Zusage wurde nicht gefunden. Top10VPN führt «Independent Audit: No». Der Warrant Canary, mit dem Anbieter signalisieren, dass sie keine geheimen Behördenanfragen erhalten haben, ist seit Juli 2023 nicht mehr aktualisiert worden. Das ist ein Warnsignal für alle, denen Transparenz wichtig ist. Die Sicherheit bekommt daher nur 3 Punkte.

Webseite und Partnerprogramm

Die Seite gibt es auf Deutsch (de-de), Schwedisch, Finnisch, Niederländisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch und Polnisch. Eine eigene Seite für Österreich (de-at) gibt es nicht. Avast betreibt ein Partnerprogramm über Impact mit 30 Tagen Referenzzeit. Die Noten der Rangliste hängen davon nicht ab.

Vergleich mit den Nachbarn

Windscribe (Platz 18, 8,5 Punkte) hat bei Streaming volle 10 Punkte und einen Gratisplan, kostet aber im Jahrestarif etwa 5,14 € pro Monat und gibt nur 3 Tage Rückgabe. IVPN (Platz 20, 8,2 Punkte) hat mit der Cure53-Prüfung von 2019 eine höhere Sicherheitsnote, aber weniger Geräte und nur 41 Länder. Avast liegt dazwischen und punktet beim Tempo und bei der Bedienung.

Für wen Avast Premium VPN passt

Der Dienst passt, wenn du ein schnelles, einfach zu bedienendes VPN suchst, 10 Geräte schützen willst und die 60 Tage Testzeit nutzen möchtest. Weniger geeignet ist er, wenn du Netflix USA brauchst, eine geprüfte No-Logs-Politik erwartest oder dir der hohe Folgepreis nicht gefällt.

So liest du die Teilnoten

Avast hat in der Rangliste ein ungewöhnliches Profil: Die Bedienung bekommt 10 Punkte und das Tempo 9,5 Punkte, die Sicherheit aber nur 3 Punkte und das Streaming 3,33 Punkte. Das heißt, der Dienst ist leicht zu starten und schnell, aber bei Prüfung und Transparenz schwach. Wenn du ein VPN vor allem zum Surfen und Arbeiten brauchst, passt das Profil gut. Wenn du Streaming oder Datenschutz priorisierst, solltest du die Nachbarn in der Rangliste vergleichen.

Preisrechnung zum Nachprüfen

Die Beträge der Seite lassen sich leicht nachrechnen. Der 2-Jahres-Tarif kostet 4,25 € mal 24 Monate, das sind 102,00 €. Der 3-Jahres-Tarif kostet 4,25 € mal 36 Monate, das sind 153,00 €. Der 1-Jahres-Tarif kostet 51,48 €, das sind 4,29 € mal 12. Wichtig ist der Folgepreis: Die Verlängerung kostet 93,99 € pro Jahr, im Monat rund 7,83 €. Wer nach dem ersten Jahr verlängert, zahlt also 42,51 € mehr als im ersten Jahr. Beim 3-Jahres-Tarif schiebst du diese Erhöhung drei Jahre hinaus, zahlst aber 153,00 € auf einmal.

Welche Laufzeit passt

Der Preisunterschied zwischen 1 Jahr (4,29 € pro Monat) und 3 Jahren (4,25 € pro Monat) beträgt 0,04 € pro Monat. Das ist praktisch nichts. Der 1-Jahres-Tarif hat also fast denselben Monatspreis, bindet dich aber nur ein Jahr. Danach kannst du frei entscheiden, ob dir 93,99 € pro Jahr noch recht sind oder ob du zu einem anderen Dienst wechselst. Der 3-Jahres-Tarif lohnt sich nur, wenn du sicher bist, dass du den Dienst so lange nutzen willst.

Dein Testplan für die 60 Tage

Was «virtuelle Standorte» bedeuten

Von den 116 Städten sind 8 virtuell. Ein virtueller Standort ist ein Server, der in einem anderen Land steht, als die angezeigte IP-Adresse behauptet. Für Streaming oder Behördenfragen kann das eine Rolle spielen. Bei einem Anteil von 8 zu 116 betrifft es nur wenige Ziele. Prüfe in der App, welche Länder zu dieser Gruppe gehören, wenn dir der genaue Standort wichtig ist.

Warum der Warrant Canary zählt

Ein Warrant Canary ist eine regelmäßig aktualisierte Erklärung, dass der Anbieter keine geheimen Anordnungen erhalten hat. Wird sie nicht mehr aktualisiert, kann das viele Gründe haben. Für dich als Nutzer ist es trotzdem ein fehlendes Transparenzsignal, besonders zusammen mit fehlender Prüfung. Top10VPN weist darauf hin, dass die letzte Aktualisierung im Juli 2023 war.

Avast Premium VPN im Alltag in Österreich

Der Dienst ist eine gute Wahl, wenn du ein VPN ohne viel Einstellungen willst: Du installierst die App, tippst auf Verbinden und bist geschützt. Das passt für das Hotel-WLAN, den Zug oder das Café. Mit 10 Geräten deckst du eine Familie ab. Beachte, dass die Seite keine eigene Version für Österreich hat, du nutzt die deutsche Seite (de-de), die Preise in Euro zeigt.

Was du vor dem Kauf klären solltest

Fazit

Avast Premium VPN bietet 98 Mbit/s lokal, 74 Länder und 10 Geräte. Für Einsteiger ist die 60-Tage-Testzeit attraktiv. Der Folgepreis von 93,99 € pro Jahr, die fehlende Prüfung und der alte Warrant Canary sind die Schwächen.

Alternativen zu Avast Premium VPN

Häufige Fragen

Was kostet Avast Premium VPN in Österreich?

Es gibt keinen Monatsplan. Der 1-Jahres-Tarif kostet 51,48 € im ersten Jahr (4,29 € pro Monat). Der 2-Jahres-Tarif kostet 4,25 € pro Monat, die erste Abrechnung beträgt 102,00 € für 24 Monate. Der 3-Jahres-Tarif kostet 4,25 € pro Monat, die erste Abrechnung beträgt 153,00 € für 36 Monate. Die Verlängerung kostet 93,99 € pro Jahr.

Wie viele Geräte erlaubt Avast Premium VPN?

Du kannst 10 Geräte gleichzeitig verbinden.

Gibt es einen kostenlosen Test?

Es gibt keinen Gratisplan, aber 60 Tage gratis testen. Zusätzlich gilt eine Geld-zurück-Garantie von 30 Tagen.

Hieß der Dienst früher anders?

Ja. Avast SecureLine VPN heißt jetzt Avast Premium VPN. Laut Anbieter ist es dasselbe Abonnement mit neuem Namen.

Wurde Avast Premium VPN geprüft?

Eine öffentliche Prüfung der No-Logs-Zusage wurde nicht gefunden. Top10VPN führt «Independent Audit: No» und bemerkt, dass der Warrant Canary seit Juli 2023 nicht aktualisiert wurde.

Funktioniert Netflix mit Avast Premium VPN?

Laut Top10VPN (November 2024) funktioniert Netflix USA nicht, nur Netflix Deutschland. Disney+ (UK) funktioniert nicht, BBC iPlayer und Prime Video (US) funktionieren.

Wem gehört Avast Premium VPN?

Betreiber ist Avast Software s.r.o. in Prag, Tschechien. Eigentümer ist Gen Digital Inc. aus den USA, zu der auch Norton, AVG und HMA gehören.

Wie schnell ist Avast Premium VPN?

Top10VPN misst im November 2024 im Schnitt 98 Mbit/s auf lokalen Servern. Auf weiten Distanzen ist der Dienst deutlich langsamer.